Antrag des Ortsvereins 2026
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen
Bündnis 90/Die Grünen, ÖDP, SPD und UWG
252611 – Überprüfung
der neuen Gesetzesnovelle und Beantragung weiterer Tempo 30-Zonen im
Gemeindegebiet Randersacker
Begründung:
Mit
seinem Beschluss vom 19.04.2023 trat der Marktgemeinderat der Städteinitiative
„Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ bei. Der Beschluss im
Wortlaut:
„Der Marktgemeinderat Randersacker befürwortet den Beitritt zur Initiative
„Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ und unterstützt die
Ziele derselben.
1.
Wir bekennen uns zur
Notwendigkeit der Mobilitäts- und Verkehrswende mit dem Ziel, die Lebensqualität
in unserem Ort Randersacker (und anderen Orten) zu erhöhen.
2.
Wir sehen Tempo 30 für
den Kraftfahrzeugverkehr auch auf Hauptverkehrsstraßen als integrierten
Bestandteil eines nachhaltigen gesamtstädtischen Mobilitätskonzepts und einer
Strategie zur Aufwertung der öffentlichen Räume.
3.
Wir fordern den Bund
auf, umgehend die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die
Kommunen im Sinne der Resolution des Deutschen Bundestags vom 17.01.2020 ohne
weitere Einschränkungen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts dort
anordnen können, wo sie es für notwendig halten.
4.
Wir begrüßen ein vom
Bund gefördertes begleitendes Modellvorhaben, das wichtige Einzelaspekte im
Zusammenhang mit dieser Neureglung vertieft untersuchen soll (u. a. zu den
Auswirkungen auf den ÖPNV, zur Radverkehrssicherheit und zu den Auswirkungen auf
das nachgeordnete Netz), um ggf. bei den Regelungen bzw. deren Anwendung
nachsteuern zu können.“
Wenngleich das von der Städteinitiative angestrebte Ziel (noch) nicht erreicht
wurde, so hat die damit verbundene politische Lobbyarbeit doch zu wichtigen
Veränderungen in der Straßenverkehrsordnung geführt. Seit einer neuen
Gesetzesnovelle, verabschiedet im Herbst 2024, steht den Kommunen ein größerer
Spielraum zur Einrichtung von Tempo 30-Zonen zur Verfügung.
Der
Ausnahmekatalog des § 45 Abs. 9 StVO sieht neue Regelungen vor (im Folgenden
unterstrichen). Zugelassen sind demnach seither Tempo 30-Zonen
„auf
Straßen des überörtlichen Verkehrs (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) oder auf
weiteren Vorfahrtstraßen im unmittelbaren Bereich von an diesen Straßen
gelegenen Fußgängerüberwegen, Kindergärten, Kindertagesstätten,
Spielplätzen, hochfrequentierten Schulwegen, allgemeinbildenden
Schulen, Förderschulen, Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen
mit Behinderungen oder Krankenhäusern“
Als
hochfrequentierte Schulwege können alle von einer Kommune festgelegten Schulwege
inklusive der damit verbundenen Bushaltestellen verstanden werden.
Verändert haben sich außerdem die Abstandsregelungen zwischen mehreren Tempo 30
Zonen.
Antrag des Ortsvereins 2026
An
den
Marktgemeinderat Randersacker
08.01.2026
Antrag – Bedarfsgerechte Kindertagesstätte Randersacker
Die im Mai 2020 durchgeführte Bedarfserhebung für Kindertagesstättenplätze muss
überarbeitet werden. Die damals vorgesehene Ausweitung ging von einem baulichen
Umbau für zwei weitere Kindergarten- bzw. Kinderkrippengruppen aus. Dieser ist
bis heute nicht erfolgt. Bis zur Fertigstellung bedarf es allerdings stark
nachgefragter weiterer Kindertagesstättenplätze als Übergangslösung. Parallel
muss eine Erweiterung über die beiden geplanten Gruppen hinaus z.B. durch eine
weitere Einrichtung im Bereich Naturkindergarten überprüft werden, da nach
aktuellem Stand auch mit Fertigstellung zweier neuer Gruppenräume der Bedarf
nach Kindertagesstättenplätzen nicht gedeckt werden kann.
Begründung:
Ziel einer gemeindlichen Kindertagesstättenpolitik muss es sein, dass die Eltern
nicht bereits vor Geburt ihres Kindes um einen Krippenplatz bemühen müssen.
Diese Betreuung steht Eltern rechtlich seit dem 01.08.2013 (gemäß § 24 SGB VIII)
flächendeckend ab dem 1. Lebensjahr ihres Kindes zu.
Die Bedarfsprüfung kann sich perspektivisch daher nicht mehr nur an einem
Stichtag im Jahr orientieren. Vielmehr müssen Kennzahlen einer erweiterten
Analyse in die Bedarfserhebung eingerechnet werden. Z.B. die durchschnittliche
Anzahl an Geburten während der drei letzten Jahre verbunden mit einer
prozentualen Betreuung der Jahrgänge gerechnet auf die vorletzten drei Jahre;
die Berücksichtigung von Zuzugszahlen insbesondere junger Familien, ein
steigender prozentualer Nachfragebedarf junger Eltern nach
Kindertagesstättenplätzen.
Beschluss:
1.
Der Marktgemeinderat Randersacker überprüft die aktuelle Bedarfserhebung und
bezieht erweiterte Kennzahlen in seine Überlegungen dabei ein.
2.
Bis zur Fertigstellung der beiden geplanten Gruppen schafft die Marktgemeinde
möglichst schnell eine räumliche Übergangslösung für bereits erfolgte und
absehbare Überbuchungen.
3.
Perspektivisch wird eine weitere Ausweitung der dann bestehenden
Kindertagesstättenplätze angestrebt, mit dem Ziel, jungen Eltern mit Geburt
ihres Kindes eine Betreuungssituation ab dem 1. Jahr ihres Kindes im
gemeindlichen Kindergarten in Aussicht stellen zu können.
An
den
Marktgemeinderat
Randersacker
97236 Randersacker
07.01.2026
Antrag des Ortsvereins 2025
Randersacker, 19.11.2025
Antrag: Wärmgewinnung aus Flussgewässer für das neu entstehende Gewerbegebiet
(Errichtung Fließgewässer-Wärmepumpe)
Die
Marktgemeinde Randersacker könnte aufgrund ihres guten Standortes einen großen
Teil seines Wärmebedarfs für das Gewerbegebiet mit Wärmepumpen decken, die am
Main installiert werden.
Beschlussvorschlag:
Für die
Erschließung des Gewerbegebietes prüft der Markt Randersacker, inwieweit die
Wärmegewinnung durch Wärmepumpen für das Gewerbegebiet gefördert oder angestrebt
wird.
Antrag des Ortsvereins 2023
Randersacker, 05.04.2023
Erweiterung des
Beleuchtungskonzeptes im Theilheimer Grund
2.
Errichtung einer
Straßenleuchte auf dem Verbindungsweg zwischen Bußbrunn und Theilheimer
Straße/PennyMarkt
3.
Errichtung einer
Treppenbeleuchtung auf dem Spielplatz in der
Balthasar-Neumann-Straße
Zu 1.
Die
Bewohner:innen des Theilheimer Grundes - inbesondere Schulkinder und ältere
Mitbürger:innen - müssen den Gehweg der
Theilheimer Straße in den dunklen Jahreszeiten unbeleuchtet benutzen, um zur
Bußhaltestelle „Bußbrunn“ zu gelangen. Dies stellt ein erhöhtes Unfall- und
Sicherheitsrisiko dar. Das vorhandene Straßenbeleuchtungsnetz endet nahe der
dortigen Bußhaltestelle und soll um weitere Straßenlaternen ergänzt werden.
Diese können den Gehweg ausleuchten, sicherer machen und den Autofahrer:innen
signalisieren, dass sie sich beim Befahren der Theilheimer Straße noch innerhalb
einer geschlossenen Ortschaft und
innerhalb eines Wohngebietes befinden.
Zu 2.
Der
Verbindungsweg, der den Bewohner:innen der Straße „Bußbrunn“ als Fußweg zur
Theilheimer Straße/ PennyMarkt zur Verfügung steht, ist ebenfalls unbeleuchtet.
Dieser sollte zur Verbesserung der Sicherheit mit einer Straßenleuchte
(intelligente Straßenbeleuchtung) ausgestattet werden.
Zu 3.
Auf dem
Spielplatz in der Balthasar-Neumann-Straße sollen Leuchten z.B. an der Treppe
angebracht werden, so dass dieser als beleuchteter Durchgang (von der
Balthasar-Neumann- Straße kommend) zur Bushaltestelle sicher genutzt werden
kann.
Die
eingezeichnete rote Linie ist der Fußweg zwischen Bußbrunn und Theilheimer
Straße/PennyMarkt.
Antrag des Ortsvereins 2022
Randersacker,
06.04.2022
Schulweg
"Steige"
sicher
gestalten
Begründung:
Mit der
Neugestaltung
des
Fleckens
muss
eine
Lösung
hinsichtlich
der Durchlässigkeit
des
fahrenden
Verkehrs an
der
"Steige"
gefunden
werden.
Der
Schulweg
"Steige"
ist
im
Verkehrskonzept
als
einer
der
beiden
wichtigsten Einfallachsen
zur
Schule
gekennzeichnet.
Bisher
ist
dies
kein
sicherer
Weg
für
die Schulkinder.
Die
"Steige"
ist
eine Engstelle
ohne
Schutzfläche für
Fußgänger.
Erstklässler
und
Erstklässlerinnen
können
noch nicht
mit
dem
fahrenden
Verkehr
umgehen.
Daher
gibt
es auf
dem
Schulweg für
die
meisten
Kinder
noch
viele
Gefahrenstellen.
Kinder
im
Grundschulalter
sehen,
hören
und
nehmen
den
Verkehr
nicht
so
wahr
wie
Erwachsene. Überrascht
und
unaufmerksam
überqueren
sie
die
Straße.
Es
ist
daher
wichtig,
den
Schulweg
für
die schwächsten
Verkehrsteilnehmer
und
Verkehrsteilnehmerinnen
sicherer zu
machen.
Um das Ziel
"Entflechten
von
Fußgänger
und
Fahrverkehr"
(Abschnitt
A,
Handlungsschwerpunkte,
Punkt 5.
Schulwegekonzept
S.
47ff) zu
erreichen,
muss eine
sichere
Maßnahme in
der
"Steige"
zur Trennung
von
Fußgängern
und
dem
übrigen
fahrenden
Verkehr
umgesetzt
und
gleichzeitig
die
"Attraktivität
des
Bringens
mit
dem PKW"
(S.
52) eingeschränkt
werden.
Beschlussvorlage:
Zur Umsetzung
eines
sicheren
Schulwegs
wird
die
"Steige"
zu
einer
Stichstraße
mit
Durchlässigkeit
für
Fahrräder, Fußgänger
und Rettungsfahrzeuge,
die
nur
von
einem
Ende
her
zugänglich
ist
(für
den
Anliegerverkehr).
Die
Steige
ist
dann
nur
noch
vom
Flecken
aus
zu
erreichen.
Antrag des Ortsvereins 2021
Randersacker, 7.6.2021
Kampagne „Einmal ohne, bitte!“
Einkaufen ohne Verpackungsmüll
Beschlussvorlage
Der
Markt Randersacker unterstützt die Kampagne „Einmal ohne, bitte!“
Sachvortrag
In
Deutschland wurden im Jahr 2019 wurden pro Kopf 72 Kilogramm Verpackungsmüll
eingesammelt. Sei es für den Kaffee to Go oder das Abendessen vom Lieferservice.
Das waren pro Person durchschnittlich vier Kilogramm mehr als im Jahr 2018. Auch
die Corona-Krise hat sich deutlich auf den Verpackungsmüll ausgewirkt. Die
Kampagne „Einmal ohne, bitte!“ möchte dem hohen Verbrauch von Verpackungsmüll
entgegenwirken. Durch das Label sollen Kundinnnen und Kunden darauf aufmerksam
gemacht werden, dass sie in Geschäften und Lokalen die angebotenen Waren (z.B.
Käse, Wurst und andere Lebensmittel, Essen vom Lieferservice) im eigenen
Behältnis abfüllen lassen können. Im
Schaufenster oder Eingangsbereich der Geschäfte und der Lokale wird ein Sticker
mit der Aufschrift „Einmal ohne, bitte!“ gut sichtbar angebracht, der
kennzeichnet, dass hier verpackungsfrei eingekauft werden kann. Dadurch werden
auch langfristig die Kosten für Müllentsorgung verringert.

Antrag des Ortsvereins 2012
SPD-Ortsverein Randersacker
Hermann Schenk 1. Vorsitzender
Tiefe Klinge 12
97236 Randersacker
Telefon:0931 / 70 95 94 // 0160 / 99241891
e-mail: hermann.schenk@web.de
An den Marktgemeinderat Randersacker, Randersacker, den 16.05.2012
Herrn Bürgermeister Dietmar Vogel
Maingasse 9
97236 Randersacker
Der SPD-Ortsverein bittet folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten
Sitzung des Gemeinderates zu setzen.
Antrag des SPD-Ortsvereins Randersacker zur Anbringung einer Schautafel am Standort der ehemaligen Mainbrücke.
Begründung:
Im nächsten Jahr, am 31. August 2013, ist es 100 Jahre her, dass die ehemalige Brücke von Randersacker nach Heidingsfeld eingeweiht wurde. Das Bauwerk hatte für die Gemeinde und die Bewohner auf der anderen Mainseite einstmals eine große Bedeutung.
Die Brücke zählte zu den schönsten Bauwerken seiner Art in Deutschland und darüber hinaus. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, am Ostersonntag des Jahres 1945, wurde die Brücke von deutschen Pionieren gesprengt.
Die meisten jüngeren Einwohner unserer Gemeinde wissen wahrscheinlich überhaupt nichts von der Existenz der ehemaligen Brücke.
Zur Erinnerung möchte der SPD-Ortsverein Randersacker gerne an der Mauer am Radweg, ungefähr am Standort der ehemaligen Brücke, eine Schautafel mit einigen Bildern und entsprechendem Text anbringen. Die Gestaltung und weitere Fragen der Ausführung zur Gestaltung der Schautafel würde in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde erfolgen.
Der SPD-Ortsverein Randersacker und viele Bürger würden sich über die Zustimmung des Marktgemeinderates zu diesem Vorhaben sehr freuen.
Für den SPD-Ortsverein Randersacker
Hermann Schenk,
Ortsvorsitzender
Antrag des Ortsvereins 2011
SPD-Ortsverein Randersacker
Hermann Schenk 1. Vorsitzender
Tiefe Klinge 12
97236 Randersacker
SPD – Ortsverein Randersacker
Telefon:0931 / 70 95 94 // 0160 / 99241891
e-mail: hermann.schenk@web.de
An den Marktgemeinderat Randersacker, Randersacker, den 02.09.2011
über
Herrn Bürgermeister
Dietmar Vogel

Wir halten dies für dringend erforderlich, weil durch die Errichtung der neuen, überdimensionierten Leitplanken Kinder, Fußgänger und Radfahrer auf die beengte Fahrbahn unter der Brücke gezwungen werden, wodurch ein nicht verantwortbares Sicherheitsrisiko entsteht.
Wenn Herr Piller vom Straßenbauamt in der Main Post vom 30.08.2011 behauptet, diese aufwändigen Leitplanken dienten dem Schutz der Brücke dann mag das ja stimmen. Allerdings hat er dabei die Sicherheit der Menschen völlig ignoriert. Es kann nicht sein, dass der Schutz einer Unterführung wichtiger ist als die Gesundheit der Menschen die diese benutzen.
Für den Ortsverein
Hermann Schenk
Antrag des Ortsvereins 2011
SPD-Ortsverein Randersacker
Hermann Schenk 1. Vorsitzender
Tiefe Klinge 12
97236 Randersacker
Telefon:0931 / 70 95 94 // 0160 / 99241891
e-mail: hermann.schenk@web.de
Randersacker, den 23.11.2011
An den Marktgemeinderat Randersacker
über
Herrn Bürgermeister
Dietmar Vogel
Betreff: Antrag des SPD-Ortsvereins Randersacker zur Errichtung eines Barfußpfades entlang des Umgehungsgerinnes
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Vogel,
der SPD Ortsverein Randersacker bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzungen zu nehmen:
Errichtung eines Barfußpfades in Form von einzelnen, mit verschiedenen Materialien ausgelegten Teilabschnitten, im Bereich des Umgehungsgerinnes.
Begründung:
1)
Förderung des Fremdenverkehrs
Die Förderung des Fremdenverkehrs ist ein bedeutsames wirtschaftliches Argument.
So würden sicherlich zahlreiche Tagesgäste des Barfußparks auch die
ortsansässigen Läden, Gaststätten und Weingüter besuchen.
2)
Menschen für die Natur begeistern
Es wird immer wichtiger den Menschen Natur- und Umweltbelange nahe zu bringen.
Nicht zuletzt setzen sich Umweltverbände und Naturschutzgruppen engagiert für
die Gestaltung von naturnahen Erlebnisräumen ein. Hierbei können auch die
Barfußpfade einen wirksamen Beitrag leisten.
3)
Medizinische Aspekte
Die Verbesserung der Gesundheit ist sicherlich ein schlagkräftiges Argument für
die Errichtung eines Barfußpfades. Daher könnten möglicherweise auch
Krankenkassen und Randersackerer Mitbürger / innen, die im Bereich des
Gesundheitswesens tätig sind, als Unterstützer gewonnen werden.
Der SPD-Ortsverein hat den Antrag detailliert ausgearbeitet und würde sich freuen, ihn den Mitgliedern des Markgemeinderates präsentieren zu dürfen.
Für den SPD-Ortsverein:
Hermann Schenk
Antrag des Ortsvereins 2008
Sitzung des Marktgemeinderates am 19. März 2008
Das Thema „Ausbau der Klosterstraße“ wurde bei der Sitzung des Marktgemeinderates am 19. 3. 2008 im Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ angesprochen. Zu den Überlegungen, vor der Gaststätte Spielberg Parkplätze anzulegen, machte Fraktionssprecher Richard Ott für die SPD-Fraktion folgenden Vorschlag: Nachdem die Schaffung von Parkplätzen in diesem Bereich zu erheblichen Problemen führen würde (Staubereich vor der Ampel, Gefahr durch Rückwärtsfahren aus den Parkplätzen usw.) sollte man prüfen, das Gärtchen vor der Gaststätte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine Reaktivierung der alten Spielbergquelle sei in diesem Zusammenhang sehr wünschenswert, so die Meinung der SPD-Fraktion.
Zum wiederholten Male wurde von Seiten der SPD-Fraktion an die schon seit Monaten zugesagten Begrüßungsschilder für Fahrradtouristen und Wanderer „Herzlich willkommen im PremiumWeinort Randersacker“ erinnert. Die Schilder sollen am Radweg jeweils am Orteingang aufgestellt werden. Bürgermeister Zeidler erklärte dazu, dass die Schilder bereits seit 8 Monaten bestellt aber noch immer nicht geliefert wurden. Ursächlich für die Verzögerung seien Schwierigkeiten mit der Firma Ludwig & Höhne, die das Verkehrs- und Beschilderungskonzept für Randersacker erstellt hat.
Antrag des Ortsvereins 2007
Antrag der SPD-Fraktion
SPD-Fraktion des Marktgemeinderates Randersacker
Richard Ott
Teufelskeller 5a 97236 Randersacker
((09 31) 8 76 71 E-mail: richard-ott@arcor.de
Randersacker,4. Juni 2007
An Herrn Bürgermeister
Herbert Zeidler
Begründung:
Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Randersacker und Gerbrunn wird in letzter Zeit häufig von schweren LKW befahren. Dies führt (besonders an den Engstellen am Mönchshof und Altem Rathausbogen) zur Gefährdung unserer Bürger. Auch die neben der Straße stehenden Gebäude werden durch die schweren Fahrzeuge schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Zur Zeit besteht eine Tonnagebeschränkung von 16 Tonnen. Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung mit dem SPD-Ortsverein Gerbrunn, Bürgermeister Stefan Wolfshörndl sowie Polizeihauptkommissar Fries am 24. Mai wurde deutlich, dass eine Beschränkung auf 7,5 Tonnen die Situation wesentlich verbessern könnte.
Es wurde vereinbart, dass die beiden SPD-Ortsvereine entsprechende Anträge zur Vorlage in den Gemeinderäten vorlegen.
Für die Einzelheiten der Umsetzung (Schilder usw.) hat Polizeihauptkommissar Fries die Hilfe der Polizei und des Landratsamts in Aussicht gestellt.
Wir bitten im Interesse der Bürger von Randersacker und Gerbrunn um einen positiven Beschluss.
Für die SPD-Fraktion
Richard Ott
Fraktionsvorsitzender
Antrag des Ortsvereins 2006
Für die Sitzung am 19. Juli 2006 stellte die SPD-Fraktion den Antrag, der Marktgemeinderat möge sich grundsätzlich für die Gestattung des Baus eines Discounter-Marktes auf der Feldlage Obere Hofstatt (am Kreisverkehr) aussprechen.
Der Antrag wurde vom Gremium einstimmig in namentlicher Abstimmung befürwortet.
Hier ein Auszug aus dem des Sitzungsprotokoll:
Nachdem aktuell kein konkreter Antrag eines Bauträgers zur Entscheidung ansteht, wird seitens mehrerer Ratsmitglieder die Frage erhoben, aus welchen Gründen heraus die SPD hierzu eine namentliche Abstimmung begehre.
Marktgemeinderat Ott begründete dies mit der Tatsache, dass die Möglichkeit zur Errichtung eines derartigen Bauwerkes ein wichtiges Thema für die Versorgung der Bürger darstelle, sei es doch für viele entscheidend, ob es in Randersacker einen Discounter gäbe oder nicht.
Weiterhin wird auf Anfrage von der Verwaltung erklärt, es könne sich bei dem Beschluss lediglich um eine Absichtserklärung handeln, die keinerlei rechtliche Wirkung zeige.
Dazu erfolgt aus dem Gremium der Hinweis, das Schreiben sollte als Antrag auf eine Flächennutzungsplanänderung/Aufstellung eines Bebauungsplanes verstanden werden, da explizit kein Bauantrag vorliege und für solch eine Festlegung – sollte sie den rechtlichen Bestand haben – auch die Träger öffentlicher Belange und Grundstückseigentümer und –nachbarn zu hören sind.
Marktgemeinderat Ott macht für die SPD deutlich, man könne aus dem Antrag auch die aufgeführten Flurnummern streichen und sich nur auf die Flurlage beschränken.
Letztendlich wurde folgender Beschluss gefasst:
Der Marktgemeinderat erklärt es als seinen grundsätzlichen Willen, dass auf den Grundstücken im Bereich der westlichen Ortszufahrt (am Kreisverkehr) ein Discounter-Markt errichtet werden darf.
Alle anwesenden Mitglieder des MGR sprachen sich für den Beschluss aus. Gegenstimmen erfolgten nicht.
Nicht anwesend waren die Gemeinderäte Karl Schmitt und Bernhard Schmitt
Antrag des Ortsvereins 2005
In der Sitzung am 20.07.2005 befasste sich der Marktgemeinderat mit der Ausweisung eines Baugebiets südlich des Kreisverkehrs in Richtung Sportanlage Sonnenstuhl. Im Jahre 2000 war ein ähnliches Vorhaben am Widerstand einiger Grundstückseigentümer gescheitert.

Die neue Planung sieht vor, dass zunächst nur die Bergseite links der Kreisstraße bebaut werden soll.
